|
|
|
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
Dokumentation zurückliegender Ausstellungen
in Deutschland
|
|
|
Dokumentation von zurückliegenden Ausstellungen zur Farbe in Deutschland
Hier können Sie vergangene Ausstellungen zurück bis zum Jahr 1983 recherchieren; weitere, auch bereits länger zurückliegende Ausstellungen werden wir nach und nach ergänzen. Darum: wenn Ihnen eine Ausstellung bekannt ist, die hier aufgenommen werden sollte, lassen Sie es uns bitte wissen - auch wenn die Termine verstrichen sind, können die Fakten trotzdem für die eine oder andere Recherche hilfreich sein.
Die Sortierung erfolgt nach Orten und Terminen.
Um die stetig wachsenden Informationen in der Dokumentation übersichtlich zu halten haben wir separate Länderseiten für • Frankreich • und • Österreich • und die • Schweiz • eingerichtet.
Noch mehr, bereits vergangene Ausstellungen, außerhalb des deutschen Sprachraumes, dokumentiert unser • englisches Verzeichnis zurückliegender Ausstellungen • auf den Seiten des ColourCompass.
Bitte beachten Sie: Eine Haftung für die Richtigkeit bzw. Vollständigkeit der Angaben und Termine auf diesen Seiten kann vom FarbenKompass leider nicht übernommen werden.
|
|
|
|
|
Deutschland
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Bode-Museum (Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst), Kindergalerie, Besuchereingang: Monbijoubrücke, D-10178 Berlin (Museumsinsel Berlin / Mitte).
22. November 2007 - 31. Oktober 2008
Das Spiel der Farben und Formen
Profil: Mosaikkunst im Bode-Museum, eine Ausstellung für junge Besucher.
Spektrum: Die interaktive Ausstellung möchte Kinder und Jugendliche auf altersgerechte Weise nicht nur in die Technik der Mosaikkunst einführen, sondern ihnen auch die Möglichkeit geben, ihren Sehsinn zu schulen und Erfahrungen in der Farbharmonie und dem Farben-Design mit ungewöhnlichem Material zu sammeln.
Im Mittelpunkt steht das Apsismosaik aus San Michele in Africisco zu Ravenna, um 545/546 n. Ch., das im Museum für Byzantinische Kunst im Bode-Museum seinen bedeutenden Platz erhielt und in einer einführenden Kunstbetrachtung vorgestellt wird.
In der Kindergalerie erwartet die jungen Besucher die Inszenierung einer "Baustelle" des 6. Jhds. n. Ch., die Einblick in die Entstehung eines Wandmosaiks unter historischen Bedingungen gibt. An einer gemauerten Wand, mit Ziegeln historischen Maßes, wird der Schichtaufbau eines Wandmosaiks demonstriert. Die dazu benötigten Materialien wie Sand, Stroh, Marmormehl, Kalk und Ziegelbruch können in bereitgestellten Materialkisten betrachtet und gefühlt werden. Die begehbare Reproduktion eines Fußbodenmosaiks aus der Kirche San Michele in Africisco (das Originalfragment wird im Nationalmuseum von Ravenna ausgestellt) ermöglicht einen Einblick in die Innenausstattung dieser frühchristlichen Basilika.
Das wichtigste Material für die Erstellung eines Wandmosaiks sind Goldsmalten und Tesserae, kleine würfelartige Mosaiksteine aus Mosaikglas. Mit farbigen Tesserae können die jungen Besucher an einem langen Mosaikwerktisch lernen, wie die künstlerische Technik des Mosaiks angewendet wird. Zwei Mosaikspieltische ermöglichen mit "Holzmosaiksteinen" zu experimentieren und das Spiel der Farben und Formen individuell zu erleben.
Die Ausstellung ergänzen historische Werkzeuge und Produktionsmittel.
Besonderes: Den Besuchern des Bode-Museums ist die Ausstellung zugänglich; museumspädagogische Betreuung und Angebote für Kinder und Eltern jeden Sonntag ab 15 Uhr (Führung / Veranstaltung: Sehen - Hören - Mitmachen).
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.smb.spk-berlin.de (dt./engl.) Nachrichten (2008-09-03); www.smb.spk-berlin.de (dt./engl.) Kalender (2008-09-03).
|

© Foto: Firma Orsoni,
Smalti Veneziani. |
|
• Zum Seitenanfang • |
|
Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Klingelhöferstraße 14, D-10785 Berlin (Tiergarten)
11. Juni - 12. September 2005.
Farbenfroh! Die Werkstatt für Wandmalerei am Bauhaus
Spektrum: Einleitend wird das Können des hoch qualifizierten Malerhandwerks der zwanziger Jahre gezeigt und vorgeführt. Im Hauptteil der Ausstellung werden die Entwicklungen in der Wandgestaltung zwischen 1919 und 1933 durch viele Modelle und auch Nachbauten von Räumen in Originalgröße visualisiert. Außerdem wird das Verhältnis 'Bild' und 'Wand' thematisiert - besonders spannend durch Werkstattleiter wie Wassily Kandinsky.
Besonderes: Die Texte in der Ausstellung und im • Katalog • sind durchgehend zweisprachig (dt./engl.). Im Eintrittspreis enthalten ist auch eine Führung (dt./engl./span.) per Tonbandgerät.
Begleitprogramm: tägliche Filmvorführungen; freitags 10 bis 14 Uhr: maltechnische Vorführung von Fachschülern der Wilhelm Ostwald-Schule (Fachschule für Farb- und Lacktechniken) nach Anleitungen und Rezepturen von Hinnerk Scheper.
Rezension: Wer die moderne Architektur seit dem Bauhaus letztlich für eine farblose Angelegenheit hält, befindet sich mit diesem Irrtum in guter Gesellschaft - auf dem Holzweg. Bereits schon um 1930 schrieben erste Kritiker der Weimar-Dessau-Berliner Einrichtung irrtümlich das Verdienst zu, „das farbige Durcheinander der letzten Jahrzehnte mit Weiß endgültig eingedeckt zu haben“.
Unterstützt von den zeitgenössischen Schwarz-Weiß-Fotografien der Bauhaus-Bauten hat sich diese Ansicht bis heute gründlich in unseren Köpfen verankert. Wie gekonnt aber, raffiniert und vielseitig gerade die Bauhäusler Farbe in und an der Architektur einzusetzen vermochten, zeigt die aktuelle Sonderausstellung im Berliner Bauhaus-Archiv.
Hatten seit 1989 vorgenommene restauratorische Arbeiten an den Bauhaus-Bauten in Dessau bereits das Bild vom „Weißen“ Bauhaus nach und nach ins Wanken gebracht, so ist nun in Berlin erstmals die gesamte Bandbreite des Könnens der Werkstatt für Wandmalerei in einer umfassenden Werkschau zusammengetragen worden.
An Hand einer Fülle von Modellen, Originalentwürfen - darunter einzelne, die vor kurzem erst entdeckt wurden - sogar Rekonstruktionen in Originalgröße kann der Besucher in vergessene Farbwelten eintauchen, die noch heute provokativ modern wirken und wegweisend sein könnten.
In die Dessauer Meisterhäuser kann man von allen Seiten hineinsehen; in geheimnisvollen Guckkästen ist die Innenraumfarbigkeit unbekannterer Wohnbauten im Detail zu entdecken; die in der Literatur häufig abgebildete Wandgestaltung für die Eingangshalle der Juryfreien Kunstschau (1922 in Berlin) von Kandinsky, der zeitweise auch Leiter der Werkstatt war, ist im Modell rundum erfahrbar und zieht den Betrachter in ihr bewegtes Bildgeschehen hinein.
Bieten die vielen kleinen Modelle bereits ganz neue Einsichten in das Farb-Design am Bauhaus, so gehen die Ausstellungsmacher noch weiter und haben mit Unterstützung durch Berliner Bildungseinrichtungen ganze Raumteile in Originalgröße wiedergeschaffen.
So wird der Besucher schon beim Betreten der Ausstellung von der Farbe gleichsam umhüllt: er schreitet durch die nachgebaute Durchfahrt der ersten Bauhaus-Ausstellung in Weimar von 1923. Diese Farbgestaltung von Peter Keler und Farkas Molnar ist also nach über achtzig Jahren fast in Originalgröße wieder zum Leben erwacht und hat dabei von ihrer Eindringlichkeit nichts verloren.
Raumergreifend ist auch die Dresdner Galerie „Neue Kunst Fides“ in der Gestaltung von 1926 rekonstruiert worden. Genutzt wird dieser "neue" Galerie-Raum mit seiner ungewöhnlichen Farbigkeit - wie das Original - als Rahmen für Gemälde und Zeichnungen der Bauhauskünstler. An den vier dazugehörigen großformatigen Originalfarbentwürfen des letzten Leiters der Werkstatt für Wandmalerei, Hinnerk Scheper, kann der kritische Besucher sogar direkt überprüfen, wie genau Form und Farbe rekonstruiert wurden.
Die Tochter dieses weniger bekannten Bauhausmeisters, Renate Scheper, hat mit viel Liebe zum Detail neben der Konzeption und Gestaltung der vielseitigen Ausstellung auch noch die Herausgabe des ergänzenden • Kataloges • übernommen. Und damit kann man einen neuen, wichtigen Baustein der Bauhausforschung sogar mit nach Hause tragen. (cmk; 2005-06-14)
Mehr im Web: www.bauhaus.de (dt./engl.) (2008-01-09).
|

W. Kandinsky, 1922, Wandgestaltung für die Eingangshalle der Juryfreien Kunstschau.
© Bauhaus-Archiv.

P. Keler, F. Molnar, 1923, Farbplan für die Durchfahrt im Bauhaus Weimar.
© Bauhaus-Archiv. |
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Martin-Gropius-Bau, Niederkirchnerstraße 7, D-10963 Berlin.
3. November 2004 - 10. Januar 2005.
Licht und Farbe in der russischen Avantgarde
Profil: Die Sammlung Costakis aus dem Staatlichen Museum für Zeitgenössische Kunst Thessaloniki.
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Josef Albers Museum, im Museumszentrum 'Quadrat Bottrop', Im Stadtgarten 20, D-46236 Bottrop.
29. Juni - 28. September 2008, Dienstags bis Samstags 11 bis 17 Uhr, Sonntags 10 bis 17 Uhr.
Farbe, Material, Raum. Donald Judd und Josef Albers
Profil: Werke von Judd und Albers in einem direkten Dialog.
Spektrum: Donald Judd (1928-1994) entwickelte einen Begriff des künstlerischen Werks, mit dem er über die traditionellen Vorstellungen von Malerei und Skulptur hinausging. Seine Arbeit basierte auf einer intensiven Auseinandersetzung mit der Geschichte der Kunst, die bis zum Abstrakten Expressionismus reichte. Einer der wenigen Künstler der ihm unmittelbar vorangehenden Generation, die er schätzte und die seiner eigenen Arbeit auch eine Orientierung gaben, war Josef Albers.
Judd besprach schon in den späten fünfziger Jahren New Yorker Ausstellungen des Deutschen, der 1933 in die USA gekommen war, und er rezensierte 1963 dessen theoretisches Werk 'Interaction of Color'. 1977 widmete Judd Albers, der im Jahr zuvor verstorben war, eine erste Ausstellung seiner eigenen Arbeiten in Bottrop, die Zeichnungen und Objekte umfasste. 1991 schließlich veranstaltete er in Marfa eine Ausstellung von Albers und verfasste zu diesem Anlass einen Essay über dessen Malerei, dessen visuelle und intellektuelle Analysen bis heute Maßstäbe setzen.
Judd schätzte an Albers - und fand darin eine Bestätigung seiner eigenen Arbeit - die Sachlichkeit und das Kalkül seines Vorgehens, ohne dass ihrer beider Werkvorstellungen sich darin erschöpft hätten. Ganz besonders interessierte Judd Albers' Konzept der Farbe. Dazu gehört zunächst eine eher handwerkliche Auffassung: dass die Farbe nicht mehr gemischt, sondern unmittelbar aus der Tube auf eine Hartfaserplatte aufgebracht wird, und zwar mit einem Spachtel, wie er zum Verfugen von Mauerwerk gebräuchlich ist.
Die Ausstellung setzt Werke von Judd und Albers in einen direkten Dialog, um so das gemeinsame Klima ihrer Arbeit nachvollziehbar werden zu lassen: dazu gehören nicht nur Gemeinsamkeiten, sondern auch signifikante Unterschiede. Deutlich wird so einmal mehr die wichtige Position, die Albers' Arbeit um 1960 als Orientierung für die amerikanische Kunst nach dem Abstrakten Expressionismus eingenommen hat.
Quelle: Information des Museum.
Mehr im Web: www.quadrat-bottrop.de (dt.) (2008-09-08).
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
K20, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Grabbeplatz 5, D-40213 Düsseldorf.
29. Oktober 2005 - 26. Februar 2006.
Henri Matisse - Figur Farbe Raum
Spektrum: Henri Matisse zählt zu den herausragenden Künstlern des 20. Jahrhunderts. In einer Werkauswahl untersucht diese Ausstellung sein wichtigstes Sujet, das er während seines gesamten künstlerischen Schaffens umkreist hat: die weibliche Figur im Interieur. Dabei liegt der Schwerpunkt der Auswahl auf Matisse' malerischem und zeichnerischem Werk.
Leihgaben internationaler Museen und Privatsammlungen beleuchten das ergiebige Thema, an dem Matisse seine reiche Form- und Farbphantasie entwickelt und immer wieder aufs Neue erprobt hat. Das Thema der weiblichen Figur im Innenraum ermöglicht jedoch nicht nur einen breiten Einblick in das malerische Werk von Matisse, es macht auch seinen bedeutenden Anteil an der Entwicklung des modernen Bildes in eindrucksvoller Weise sichtbar.
Besonderes: Die erste umfassende Ausstellung zum Werk des französischen Malers Henri Matisse (1869-1954) in Deutschland seit über zwanzig Jahren.
Quelle: Information des Veranstalters.
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Goethe-Museum, Schloß Jägerhof, Jacobistraße 2, D-40211 Düsseldorf.
19. - 29. Oktober 2004
Goethe, Licht und Farbe
Profil: Experimental-Ausstellung zu Goethes Farbenlehre.
Spektrum: Präsentation, erarbeitet von der Künstlergruppe "Farbraum. Goethe mobil" aus Dortmund zur Wirkungsweise des Auges, der Qualitäten des Lichts, der Entstehung der Farben und der Wirkung der Farben auf Menschen. (Information des Veranstalters)
Besonderes: Eröffnung am 19. Oktober 2004 mit einem Vortrag von Jan van Deursen. Unter dem Titel "Zur Farbenlehre oder Goethe contra Newton. Warum?" stellt er die Bedeutung von Spinoza für Goethe in den Mittelpunkt seiner Ausführung.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.goethe-museum.com (dt./engl./span./frz./niederl./ital.) (2008-01-09).
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Staatliches Museum für Naturkunde, Landesmuseum des Freistaates Sachsen, Am Museum 1, D-02826 Görlitz.
26. Juni - 23. Okt. 2005.
Viva Color - Farben der Natur
Spektrum: Farbensehen ist für den Menschen eine Selbstverständlichkeit. Bunte Blumen und Schmetterlinge erfreuen ihn schon allein als Betrachter. Doch die Farben sind kein Selbstzweck! Wie Farben entstehen, wie Tiere und Pflanzen Farben einsetzen und wahrnehmen und wie der Mensch Naturfarben nutzt, zeigt diese Sonderausstellung.
In einem abwechslungsreichen, interaktiven Farbenparcours kann jeder Besucher selber erfahren und ausprobieren wie Farbe entsteht, wie sie wahrgenommen wird und wie sie wirkt. Versuchsinstallationen, Filme und Multimediastationen verhelfen zu ungewöhnlichen Farberfahrungen und neuen Ein- und Durchblicken.
Besonderes: Am 17. Sept. 18:00 - 1:00 Uhr: Im Rausch der Farben (Lange Nacht der Museen); am 25. Sept.: "Blauer Sonntag" mit Führungen zur Farbe "Blau" durch die Sonderausstellung (10:00 und 15:00 Uhr), einem Spaziergang zu Görlitzer Waidstätten (11:30 Uhr) und als Abschluss Vorführung des preisgekrönten Films "Deep Blue" (16:15 Uhr).
Rezension: Ein australisches Vogelmännchen, das seine Bräute mit blauem Tand und blauer Dekoration an seiner Laube beeindruckt, eine Scholle, die es sogar auf einem Schachbrett schafft, sich an den Untergrund anzupassen, ein Krebs, der mit zwölf Typen von Farb-Sehzellen seine Umwelt wahrnehmen kann: sie alle haben sich in Farbwahrnehmung und Farbverwendung ganz speziell an ihr eigenes Lebensumfeld angepasst.
Die vielschichtige Ausstellung "Viva Color" zeigt nicht nur anschaulich, welch unterschiedliche Spielarten die Natur für den Umgang und den Einsatz des Phänomens Farbe gefunden hat, sondern der Besucher wird auch selbst zum Ausprobieren und Mitmachen verleitet: an den Stationen mit Farbscheiben und Farblicht, an denen additive oder subtraktive Farbmischung spielerisch vermittelt werden ebenso wie beim Zuordnen von Kuckuckseiern. Oder hätten Sie gewusst, dass ein Kuckuck seine Eier nur in die Nester bestimmter Vögel legt? Denn tatsächlich ist sogar die Musterung seiner Eier farblich auf das Gelege der "Pflegeeltern" abgestimmt.
So erscheint die Sonderausstellung, die nur einen großen Raum belegt, auf den ersten Blick übersichtlich und schnell erfassbar, aber je intensiver der Besucher sich auf die Erfahrung "Farbe" einlässt, umso interessantere Details wird er entdecken, seien es die schillernden Farben von Schmetterlingen und Kolibris, die durch optische Tricks entstehen oder der schnelle Farbwechsel eines Tintenfischs, der - vom Nervensystem gesteuert - die Farbzellen seiner Haut von Tarnfarbigkeit bis zu auffälligsten Balzfarben verändern kann.
Durch die alle Sinne ansprechende Präsentation, die unterschiedliche pädagogische Aufarbeitung, die vielen Möglichkeiten selbst "mitzumachen" ist diese Ausstellung hervorragend für jedes Alter geeignet.
Da es aber kaum möglich sein wird, sich all die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die hier zusammengestellt wurden, auf einen Schlag zu merken, bietet es sich an, mit dem kleinen, anschaulich bebilderten • Begleitband zur Ausstellung • eine farbige Erinnerungshilfe zum Nachlesen mitzunehmen. Für einen ruhigen Abend, vielleicht bei einem Glas Campari, der seine rote Farbe (= E 120) ja wiederum dem Blut der Cochenille-Läuse verdankt. (cmk; 2005-09-08)
Mehr im Web: www.naturkundemuseum-goerlitz.de (dt./engl.) (2008-01-09).
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Karl Ernst Osthaus-Museum der Stadt Hagen im alten Kreisgericht, Hochstraße 71, D-58095 Hagen.
13. März - 29. Mai 2005.
Lebendiges Grau (Living Grey)
Zwölf Positionen nicht-gegenständlicher Malerei
Spektrum: Arbeiten von Stephan Baumkötter (D), Jörg Bürkle (D); Sotirakis Charalambou (GB), Ruth Ann Fredenthal (US), Raimund Girke (D), Dorothee Joachim (D), A. Paola Neumann (D), Jürgen Paatz (D), Robert Sagerman (US), Seán Shanahan (IR), Peter Tollens (D), Icke Winzer (D).
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.keom.de (dt.) Ausstellungen (2008-02-21).
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Karl Ernst Osthaus-Museum der Stadt Hagen im alten Kreisgericht, Hochstraße 71, D-58095 Hagen.
12. September - 14. November 2004.
Die Farbe hat mich II (nicht nur rot)
Profil: Neuerwerbungen 2000-2004 für die Sammlungen des Karl Ernst Osthaus-Museums Hagen.
Spektrum: Arbeiten von Bernhard Aubertin (F), Stephan Baumkötter (D), Stéphan Bordarier (F), Jörg Bürkle (D), Sotirakis Charalambou (GB), Rudolf de Crignis (CH), Christiane Conrad (D), Claudia Desgranges (D), Gabriele Evertz (US), Andra Gál (HU), Monika Günter (D), Tinka von Hasselbach (D), Rosa M Hessling (D), Gottfried Honegger (CH), Dorothee Joachim (D), Jus Juchtmans (B), Raymund Kaiser (D), Hartwig Kompa (D), Marina Lalic (GB), Joseph Marioni (US), A. Paola Neumann (D), Willi Otremba (D), Jürgen Paatz (D), Sybille Pattscheck (D), George Peck (US), Robert Sagerman (US), Gabriele Schade-Hasenberg (D), Andrea Schomburg (D), Arne Schreiber (D), Clinton Storm (US), Frederic Matys Thursz (US), Peter Tollens (D), Dieter Villinger (D), herman de vries (NL); maltechnische Untersuchungen zu den Farben Rot, Gelb und Blau von Iris Winkelmeyer und Iris Hohmann.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.keom.de (dt.) Ausstellungen (2008-02-21); www.keom.de/ausstellungen/2004_farbe_als_farbe.html (dt.) (2008-02-21).
|

© Karl Ernst Osthaus-Museum
der Stadt Hagen, 2004. |
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Karl Ernst Osthaus-Museum der Stadt Hagen im alten Kreisgericht, Hochstraße 71, D-58095 Hagen.
18. April - 30. Mai 2004.
Farbe als Farbe
Profil: Zehn Jahre Ankäufe der Werner Richard - Dr. Carl Dörken-Stiftung (Herdecke) für das Karl Ernst Osthaus-Museum (Hagen) und das Museum am Ostwall (Dortmund).
Spektrum: Mehr als 50 zum Teil großformatige Arbeiten von 26 internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die von der Stiftung innerhalb der letzten zehn Jahre auf Vorschlag der beiden Museen erworben wurden und ihnen als Dauerleihgaben zur Verfügung stehen. Alle Werke sind im engeren oder weiteren Sinne dem Thema Farbe zuzuordnen. Die Ausstellung entfaltet so ein weites Spektrum dessen, was heute unter Farbmalerei verstanden wird.
Arbeiten folgender Künstlerinnen und Künstler werden gezeigt:
(Dauerleihgaben an das Karl Ernst Osthaus-Museum) Lutz Becker, Vlassis Caniaris, Arend Fuhrmann, Salon de Fleurus, Rudolf Vombek, Sally Weber, Icke Winzer und Sanford Wurmfeld;
(Dauerleihgaben an das Museum am Ostwall Dortmund) Pia Andersen, Gisela Brinkmann, Pol Bury, Claudia Desgranges, Thomas Emde, Franz Gertsch, Ines Hock, Raimer Jochims, Thomas Kesseler, Hartwig Kompa, Sonja Kuprat, Markus Linnenbrink, Julia Lohmann, Mario Monti, Ulrich Moskopp, Willi Otremba, Richardo Saro und Elisabeth Vary.
Besonderes: Zur Ausstellung erschien ein • Katalog mit Abbildungen aller erworbenen Arbeiten. •
Quelle: Information des Museums.
Mehr im Web: www.keom.de (dt.) Ausstellungen (2008-02-21); www.keom.de/ausstellungen/2004_farbe_als_farbe.html (dt.) (2008-02-21).
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Karl Ernst Osthaus-Museum der Stadt Hagen im alten Kreisgericht, Hochstraße 71, D-58095 Hagen.
26. November 2000 - 4. März 2001.
Sanford Wurmfeld - Das Cyclorama
Spektrum: Das erste bekannte ungegenständliche 360o-Panorama-Gemälde (Cyclorama), ein Projekt des in New Yorker Künstlers Sanford Wurmfeld, soll in seiner tatsächlichen Größe erstmalig präsentiert werden. Das Gemälde in der abgeschlossenen Arbeit wird schließlich einen Durchmesser von 9 m, einen Umfang von 28,3 m und eine Höhe von 2,25 m haben.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.keom.de (dt.) Ausstellungen (2008-02-21); www.keom.de/ausstellungen/2000_cyclorama.html (dt.) (2008-02-21).
|

© Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen, 2001. |
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Karl Ernst Osthaus-Museum der Stadt Hagen im alten Kreisgericht, Hochstraße 71, D-58095 Hagen.
28. November - 23. April 2000.
'Die Farbe (Rot) hat mich'
Profil: Teil eines Ausstellungsprojektes an mehreren Orten zur zeitgenössischen nicht-gegenständlichen Malerei vom 19. November 1999 bis zum 21. Mai 2000.
Spektrum: Durch die konzeptionelle Festlegung auf einen einzigen Farbwert soll ein 'objektives' Kriterium geschaffen werden, das verschiedene aktuelle Bildkonzepte im Bereich der Malerei, verschiedene Malstile und Auffassungen von Farbe vergleichbar machen kann. Die Konzeption zielt darauf ab, sowohl die Grenzen dessen auszuloten, was als "Rot" aufgefaßt werden, wie andererseits dessen, was als "Malerei" gelten kann.
Beteiligte Künstler und Künstlerinnen: Thomas Bechinger, Engelbert Becker, Lutz Becker, Stephane Bordarier, Erdmut Bramke, Sery C., Sotiriakis Charalambou, Claudia Desranges, Rolf-Gunter Dienst, Helmut Dirnaichner, Günter Dohr, Ulrich Erben, Christiane Fuchs, Rupprecht Geiger, Christoph Gesing, Raimund Girke, Kuno Gonschior, Gotthard Graubner, Katharina Grosse, Marcia Hafif, Jo Heijnen, Johanna Hess, Rosa M Heßling, Uta Heuer, Ines Hock, Dorothee Joachim, Raimer Jochims, Jus Juchtmans, Raymund Kaiser, Hildebrand van Kampen, Hartwig Kompa, Maria Lalic, Christiane Laun, Petra Lemmerz, Markus Linnenbrink, Vincent Longo, Russel Maltz, Joseph Marioni, Ingo Meller, Ulrich Moskopp, Doug Ohlson, Willi Otremba, Jürgen Paatz, Sybille Pattscheck, Bruce Pearson, Bernhard Peters, Frank Piasta, Dorothea Posdiena, Michael Rögler, Rolf Rose, Rütjer Rühle, Karin Sander, Ricardo Saro, Gabriele Schade-Hasenberg, Emil Schumacher, Peter Sehringer, Seán Shanahan, Phil Sims, Anita Stöhr-Weber, Beate Terfloth, Frederic Matys Thursz, Peter Tollens, Dieter Villinger, herman de vries, Rudolf Vombek, Etsuko Watanabe, Ulrich Wellmann, Icke Winzer, Sanford Wurmfeld, Jerry Zenuik.
Farbtechnische Untersuchung: Die maltechnische Untersuchung von Iris Winkelmeyer illustriert anhand von 140 Beispielen die Vielfalt der Bezeichnung "Rot" anhand einer repräsentativen Auswahl im weitesten Sinne roter Farbmittel.
Besonderes: In einer Abfolge individueller Ausstellungen werden verschiedene Positionen nicht-gegenständlicher Zeitgenössischer Malerei auf unterschiedliche Weise so entwickelt, daß sie als Thesen und Gegenthesen, also argumentativ aufeinander bezogen werden können.
Das Projekt beginnt mit der Ausstellung "Die Farbe (Rot) hat mich" im Karl Ernst Osthaus-Museum, setzt sich über die Darstellung verschiedener Einzelpositionen in Bochum, Schwerte, Dortmund, Arnsberg, Radevormwald Essen fort und wird in Oberhausen mit einer 'Momentaufnahme' aktueller Werke nicht-gegenständlicher Malerei beantwortet.
Seinen Abschluß findet das Projekt am 27.05.2000 in einem gemeinsam veranstalteten Symposium in Oberhausen.
Die verschiedenen Ausstellungen werden von den genannten Organisationen in eigener Regie veranstaltet; das KEO-Museum übernimmt die zentralen Aufgaben. Weitere beteiligte Institutionen: Kunstverein Bochum e.V., Galerie Januar e.V., Kunstverein Schwerte e.V., Künstlerhaus Dortmund e.V., Kunstverein Arnsberg e.V., Kunst-Initiative Stadt Radevormwald, Verein für Aktuelle Kunst/Ruhrgebiet e.V., Kunstverein Ruhr e. V..
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.keom.de (dt.) Ausstellungen (2008-02-21); www.keom.de/ausstellungen/2000_rot.html (dt.) (2008-02-21).
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Karl Ernst Osthaus-Museum der Stadt Hagen im alten Kreisgericht, Hochstraße 71, D-58095 Hagen.
7. April - 8. Mai 1983.
Josef Albers - Farbe und Raum
Profil: Pädagogische Ausstellung von Studenten der Kunstgeschichte an der Universität Bochum.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.keom.de (dt.) Ausstellungen (2008-02-21).
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, D-20099 Hamburg.
4. April - 12. August 2007.
Bunte Götter - Die farbenfrohe Welt der Alten Griechen
Profil: Ca. 70 Originale, Rekonstruktionen und Forschungsbeispiele zeigen das ursprünglich farbige Erscheinungsbild der Antike.
Spektrum: Eindrucksvoll kehrt die Farbigkeit in die Betrachtung der antiken Kunst zurück. Tempel und Skulpturen erstrahlten ursprünglich nicht ausschließlich im reinen Weiß des Marmors, sondern waren farbig gefasst und mit bunten Motiven verziert. Eine Vorstellung dieser Farbigkeit liefern die optisch überaus reizvollen, beeindruckenden Rekonstruktionen und Abgüsse antiker Skulpturen, die eigens für diese Ausstellung entstanden sind.
Das Spektrum reicht von einem griechischen Kykladenidol des 3. Jahrtausends v. Chr. bis zum Porträt des Kaisers Caligula um 40 n. Chr.; zu den bedeutendsten Objekten gehören die Friesplatten des Siphnier-Schatzhauses in Delphi (um 520 v. Chr.), die Figuren aus dem Aphaia-Tempel auf der Insel Ägina (um 490/80 v. Chr.) und Reliefszenen des sog. Alexandersarkophages aus der Königsnekropole von Sidon um 320/300 v. Chr., der erstmals in Deutschland präsentiert wird.
Neben den Abgüssen sind auch zahlreiche bedeutende Originale zu sehen, an denen die Methoden, u. a. UV-Licht, Streiflichtbetrachtungen sowie fotografische Verfahren, gezeigt und erläutert werden. Mediale Präsentationen führen den Besucher unmittelbar in die Erforschung der Farbigkeit ein.
Ein weiterer Bereich der Ausstellung ist dem Hamburger Architekten Gottfried Semper (1803-1879) gewidmet, der - angeregt durch seine ausgedehnte Reise zwischen 1830 und 1833 in Italien und vor allem bei archäologischen Arbeiten in Griechenland sowie durch den engen Kontakt mit den Denkmälern - zwei grundlegende Untersuchung zur antiken Farbigkeit vorlegte. Diese 1834 und 1836 entstandenen, reich illustrierten Werke sowie weitere Architekturzeichnungen sind ebenfalls zu sehen und belegen die Entwicklung der Forschung vom 19. Jahrhundert bis zum aktuellsten Stand der Wissenschaft.
Besonderes: Eine Wissenschaftlergruppe um das Archäologenehepaar Ulrike und Vinzenz Brinkmann (München) hat in langjähriger Forschungstätigkeit die Farbigkeit antiker Skulptur und Architektur untersucht. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse dieser Arbeit. Neue Ergebnisse und weitere Exponate werden fortlaufend hinzugefügt, so wird in Hamburg erstmals die farbige Fassung des berühmten Alexandersarkophages in Deutschland zu sehen sein.
Der Mythos Weiß wird durch eine beeindruckende, farbenfrohe Welt ersetzt, die das Resultat umfangreicher Forschungen auf dem Gebiet der antiken Farbigkeit ist. Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Stiftung Archäologie München durchgeführt.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.mkg-hamburg.de (dt. + engl.) Sonderausstellungen | Archiv (2008-04-07).
|

Sogenannter Paris
aus dem Westgiebel des Aphaia-Tempels von Aigina, um 490 / 480 v. Chr. und Farbrekonstruktion;
© Glyptothek München.
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Kunstverein Region Heinsberg, Horster Hof 1, D-52525 Heinsberg-Unterbruch.
19. Februar - 10. März 2006.
Thomas Deyle - Licht und Farbe
Profil: Farbobjekte - Farbe als reines Lichtphänomen
Spektrum: Durch die Verwendung von geschliffenen, transparenten Acrylglasplatten als Bildträger, die in einem bestimmten Abstand zur Wand gesetzt sind und einer speziellen, von ihm entwickelten Maltechnik, die es dem Künstler ermöglicht hunderte verschiedener Farblasurschichten ohne erkennbare Übergänge, völlig durchscheinend aufzutragen und in der Bildmitte zu zentrieren, zeigen Deyles Arbeiten das Phänomen entmaterialisierter Farbe, die sich als Licht manifestiert. Der Betrachter visualisiert die Werke als schwebende Farberscheinungen im Raum. Die Oberfläche der Arbeiten entzieht sich ihm optisch durch die transluzide Bemalung; dadurch kommt es zur Auflösung der gemalten Farbfläche in einen immateriell erscheinenden Farb-Lichtraum.
Das Ergebnis sind leuchtende Bilder von suggestiver Kraft, die je nach Lichteinfall, bedingt durch unterschiedliche Tages- und Jahreszeiten, in ihrer Wirkung vor der Wand stark differieren und ihre Erscheinung fortwährend verändern.
Durch die Loslösung der Farbe vom Bildträger hin zur eigenständigen Lichterscheinung lässt sich eine enge Beziehung zu Ton und Klang in der Musik herstellen. Deyles selbst fasst seine Farbobjekte aufgrund ihrer immateriellen Wirkung auch als eine Art von Tönen unterschiedlicher Höhe und Schwere auf.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.kunstverein-heinsberg.de (dt.) Rückblick 2006 (2008-01-09).
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, FH Hildesheim, Fakultät Gestaltung, Kaiserstraße 43 - 45, D-31134 Hildesheim.
30. Januar bis 1. Februar 2009; täglich von 10:00 - 18:00 Uhr.
Öffentliche Ausstellung der Abschlussarbeiten für Diplom und Bachelor of Arts
Wintersemester 2008/09, Studiengang Farb-Design u. a.
Besonderes: Eröffnung der Diplomausstellung mit Aushändigung der Diplomurkunden am Freitag, 30. Januar 2009 um 17:00 Uhr.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.hawk-hhg.de/hawk/fk_gestaltung/ (dt.) im Veranstaltungskalender (2008-09-03).
|
 |
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, FH Hildesheim, Fakultät Gestaltung, Kaiserstraße 43 - 45, D-31134 Hildesheim.
5. - 11. Juli 2008; täglich von 10:00 - 18:00 Uhr.
Öffentliche Ausstellung der Abschlussarbeiten für Diplom und Bachelor of Arts
Profil: Abschlussarbeiten des Sommersemesters 2008, Studiengang Farb-Design u. a.
Besonderes: Eröffnung der Ausstellung am 4. Juli 2008; Öffentliche Präsentation: 'Bachelor of Arts' am 8. und 9. Juli 2008.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.hawk-hhg.de/hawk/fk_gestaltung/ (dt.) (2008-01-09) im Veranstaltungskalender.
|
 |
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Porzellanikon, Deutsches Porzellan Museum, Freundschaft 2, D-95691 Hohenberg.
14. März - 7. Dezember 2008
"Pracht der Farbe Zauber der Poesie"
Unbekannte Schätze der Sammlung Villeroy & Boch
Spektrum: 17 000 Stücke umfasst die Sammlung von Villeroy & Boch und sie umspannt 4 Jahrhunderte - vom Prunkteller des Barock über italienische Majoliken bis zu volkstümlichen Figurinen.
Durch die ganze Sammlung zieht sich eine herausragende, prachtvolle Farbigkeit, die Leuchtkraft der Glasuren und der Malfarben, die meisterhaft, Detail versessen und oftmals mit großer Erzählfreude verwendet sind. Rund 80 dieser Meisterwerke aus Porzellan und Keramik zeigt die Ausstellung.
allgemeine und themenspezifische Führungen
Quelle: Information des Museums.
Mehr im Web: www.porzellanikon.org (dt.) (2008-12-03).
|
 |
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Industriedenkmal Fischerhütte mit Kontorhaus, Langewiesener Straße 32 sowie Ernst Abbe Zentrum, Technische Universität Ilmenau, Ilmenau.
28. August - 2. November 2008
rot. grün. blau. Experiment in Farbe & Licht
Ausstellung zum Internationalen Lichtkongress "Licht 2008".
Spektrum: Aspekte der Kulturgeschichte von Farbstoffen und -bedeutungen werden ebenso beleuchtet wie bekannte Alltagsphänome der Farbwahrnehmung (vom Glühwürmchen bis zur Farbenblindheit) oder Fragestellungen, Experimente und Errungenschaften zu den modernen Naturwissenschaften und Technologien (z. B. der Hirnforschung und Zellbiologie bzw. organische Leuchtdioden und Fluoreszensmikroskopie).
Der farbenfrohe, optische Augenschmaus verbindet sich mit vielfältigen Angeboten, scheinbar Selbstverständliches einmal auf seine Ursachen und Begründungen zu befragen: Warum ist Gelb die Farbe der Falschheit? Was sind farbige Schatten, was Falschfarben und was muss man sich unter unsichtbaren Farben vorstellen?
Im Umfeld der historischen Glashütte wird auch einen Garten angelegt, in dem historische Färberpflanzen im Original und versehen mit den notwendigen Erläuterungen erlebt werden können - unter anderem den Waid, der über lange Zeit zu den kostbarsten Rohstoffen der Region gehörte und dessen Geschichte eng verknüpft ist mit dem immer noch viel beschworenen "blauen Montag".
Dazu geben die Werke dreier Schweizer Künstler einen Einblick in die aktuelle künstlerische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Welt der Farben:
Stefan Muntwyler geht den Farben im buchstäblichen Sinne auf den Grund. In seiner opulenten Sammlung farbig schimmernder, zuweilen funkelnder, glänzender und matter, kristallisierender und irisierender Mineralien breitet er die traditionsreiche Basis künstlerischer Gestaltungen aus und bringt sie in einen ebenso meditativen wie anregenden Dialog mit eigenen Farbflächenmalereien.
Der Medienkünstler Andreas Hofer dagegen arbeitet mit den virtuellen Farben der Gegenwart. Er komponiert seine Kunstwerke aus immateriellen Farben, die ausschließlich durch Belichtung sichtbar werden.
Ulrich Bachmann wiederum betrachtet die Farbstoffe unter dem wandernden Licht der Beamer und stellt in seiner eindrucksvollen Rauminstallation die scheinbare Gewissheit des Substantiellen ebenso wie die vermeintliche Klarheit des Belichteten infrage. Ob Rot wirklich Rot ist, Grün Grün und Blau Blau, ist nach einem Besuch der Ilmenauer Ausstellung keineswegs mehr sicher. Klar ist dagegen, dass das scheinbar Selbstverständliche, das die meisten Menschen mit Farben und Licht assoziieren, bei näherem Hinsehen keineswegs so selbstverständlich ist, uns aber viel über unsere Wahrnehmung, unsere Gewohnheiten und unsere gesellschaftliche Prägung verrät.
Besonderes: Experimentierfreudigen Kindern bietet die Ausstellung bis zum 14. September unter dem Titel "Lukas Forscherland" ein spezielles Kinderprogramm.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Veranstalter: Technische Universität Ilmenau in Zusammenarbeit mit dem VDI Technologiezentrum Düsseldorf, dem Gewerbemuseum Winterthur und der Technische Universität Dresden.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.ausstellung-rot-gruen-blau.de (dt.) (2008-09-03).
|
 |
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Museum beim Markt, Karl-Friedrich-Str. 6, D-76133 Karlsruhe.
8. Mai - 8. August 2004
Die Farbe Henna
Bemalte Textilien aus Marokko.
Spektrum: Henna ist den meisten als natürliches Färbemittel für Haare bekannt. Darüber hinaus weiß man, dass mit Henna Tattoos hergestellt werden. Dass dieser Farbstoff aber auch zur Bemalung von Textilien Verwendung findet, dürfte wohl weitgehend unbekannt sein.
In einigen Dörfern der Fejia, einem Stamm der Chleu-Berber, im marokkanischen Anti-Atlasgebirge wurden zwischen 1880 und 1950 Textilien mit dem Pflanzenfarbstoff bemalt. Die Stoffe dienten als Kleidungsstücke, die im Alltag oder zu Hochzeiten getragen wurden, hatten aber auch rituelle oder magische Funktionen.
Besonderes: Das umfangreiche Begleitprogramm erläutert insbesondere die vielseitige Verwendung des Farbstoffs Henna, der heute auch in Europa Modeprodukt geworden ist.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.landesmuseum.de (dt.) Sonderausstellungen | Rückblick (2008-06-05).
|

Adrar (Kopftuch), ca. 1950, Imi n'Tatelt.
© Badisches Landesmuseum Karlsruhe. |
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Museum Schloss Wilhelmshöhe, Antikensammlung, D-34131 Kassel.
6. März - 1. Juni 2009, Dienstag - Sonntag, 10 - 17 Uhr.
Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur
Sonderausstellung
Spektrum: Die antike Marmorskulptur war nicht weiß, sondern bunt. Bis heute haben sich an antiken Skulpturen zahlreiche Spuren des ursprünglichen Farbenkleides erhalten. Sie beweisen, dass die griechischen und römischen Statuen Gewänder trugen, die mit aufwendigen Ornamenten und kostbaren Farben verziert waren.
Seit über 25 Jahren untersucht und dokumentiert ein Team um Vinzenz Brinkmann mit naturwissenschaftlichen Techniken die Farbigkeit antiker Skulptur. Aus den Ergebnissen ist die Wanderausstellung "Bunte Götter" hervorgegangen ist. Sie verbindet originale antike Skulpturen mit spektakulären Rekonstruktionen, anhand derer die "bunte Antike" erneut auflebt.
Die Ausstellung in Kassel macht anhand von über 25 detailreichen farbigen Rekonstruktionen und rund 200 Originalen aus internationalen Sammlungen sowie dem Bestand der Antikensammlung die Ergebnisse der wissenschaftlichen Polychromieforschung sichtbar und belegt die Bedeutung der Farbe für die antike Skulptur.
Kontroverse Diskussionen um die Polychromie
Die antiken Marmorskulpturen, die Friedrich II., Landgraf von Hessen-Kassel, während seiner italienischen Reise im Winter 1776/77 für seine Antikensammlung ankaufte, waren strahlend weiß. Man hatte sie, wie damals üblich, nach dem Ausgraben intensiv gereinigt. Alle anhaftenden Verschmutzungen und Verfärbungen waren mit Hilfe scharfer Säuren entfernt worden.
Das Bild der Antike wurde damals geprägt von dem deutschen Archäologen und Kunsthistoriker Johann Joachim Winckelmann und seiner 1764 erschienenen "Geschichte der Kunst des Alterthums". Für Winckelmann, dem die farbigen Fassungen antiker Kunstwerke bekannt waren, war Farbe nur eine Zutat zur Schönheit, nicht aber das entscheidende Kriterium. Seine Ansichten beeinflussten die Kunst des 19. Jahrhunderts und prägen unsere Vorstellung griechischer und römischer Kunst bis heute.
Dabei entdeckten bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts Forscher eindeutige Farbreste an zahlreichen Marmorfiguren, doch die farbigen Skulpturen lösten zumeist Verwunderung und Ablehnung aus. Doch es gab auch Verfechter der Polychromie, darunter der Architekt Gottfried Semper. Er hatte bei einer Reise durch Italien und Griechenland von 1830 bis 1833 selbst Untersuchungen an farbigen Bauten und Skulpturen vorgenommen und ließ z. B. die Antikensäle im Japanischen Palais in Dresden farbig bemalen.
In Kassel war Ende des 19. Jahrhunderts Johannes Böhlau Kustos der Antikensammlung. Er nahm zwar nicht aktiv an der Diskussion über die Polychromie teil, war jedoch fachlich auf der Höhe der Zeit. So waren in einem Raum der Antikensammlung die Wände mit farbigen Bildern geschmückt, darunter wie Böhlau im Museumsführer von 1915 schreibt ". . . Aquarellwiedergaben zweier auf der Akropolis zu Athen gefundener Marmorstatuen des 6. Jh. v. Chr., die den Umfang und die Wirkung der Bemalung antiker Marmorwerke zeigen". Eines der Aquarelle ist in der Ausstellung zu sehen.
Forschung im 20. Jahrhundert
Gegen das weiße, klassizistische Ideal der Antike vermochten sich die Forschungen zunächst nicht durchzusetzen. Erst in den 1960er Jahren begannen Wissenschaftler wieder die Farbigkeit mit neuen technischen Methoden zu erforschen.
Wurden vor 200 Jahren die Farbspuren noch mithilfe von Probenentnahmen analysiert, können heute die meisten Analysen durch digitale Verfahren erstellt werden. Mit der Raman-Spektroskopie und der UV-Vis-Absorptionsspektroskopie werden in kurzer Zeit zahlreiche Pigmentreste bestimmt, ohne das Original zu berühren. Die neuen Forschungen haben zudem in großem Umfang von den Möglichkeiten der technischen Fotografie profitiert, vor allem von der UV-Fluoreszenzfotografie und der UV-Reflektografie, mit der selbst an Stellen, an denen sich keine Pigmente erhalten haben, die einst aufgemalten Ornamente aufgrund chemischer und mechanischer Veränderungen der Steinoberfläche wieder sichtbar gemacht werden können.
1991 unternahm Peter Gercke, damals Kustos der Antikensammlung, den Versuch, an zwei bedeutenden Kunstwerken der klassischen Antike, dem "Kasseler Apoll" und der "Athena Lemnia", die Wirkung einer farbigen Fassung antiker Marmorskulpturen zu erforschen. Die Ergebnisse gehören bis heute zu den beliebtesten Exponaten. Sie werden in der Ausstellung vor einem Großfoto der Athener Akropolis gezeigt, womit auf den ursprünglichen Aufstellungsort der beiden Bronzestatuen verwiesen wird, die dem Bildhauer Phidias zugeschrieben werden.
In der neu aufgestellten Antikensammlung wird die Reihe der großen und eindrucksvollen Farbrekonstruktionen eröffnet vom Ost-Fries des Siphnierschatzhaues in Delphi. Auf der Talseite des Erdgeschosses ist die erst im Jahre 2008 rekonstruierte Statue des "Perserreiters" die beherrschende Arbeit. Diese frühgriechische Skulptur wurde in einem aufwendigen 3-D-Verfahren gescannt. Aus den Daten wurde in einem marmorähnlichem Werkstoff eine originalgroße Kopie angefertigt. Die Bemalung wurde auf Basis der Farbmessung ausgeführt. Diese hat ein sehr differenziertes Bild der verwendeten Pigmente ergeben: Wertvolle, leuchtende Farben für das stark ornamentierte Gewand, das Pferd selbst mit weniger farbkräftigen, bräunlichen Erdpigmenten. Im zweiten Obergeschoss wird unter dem Titel "Die Entdeckung der Farbe" von der Erforschung der bemalten antiken Skulpturen während des 19. Jahrhunderts erzählt. Zu sehen sind Skulpturen, Graphiken und zwei großformatige Tempelmodelle, Vasenbilder und Terrakotten.
Die Bemalungen eines Skyphos, ein ins Monumentale gesteigertes Trinkgefäß mit einer dionysischen Szene, konnten im vergangenen Jahr rekonstruiert werden und sind hier erstmals neben dem Original zu sehen.
In einem kleinen Kino werden Filme gezeigt, die den Alexandersarkophag und den Perserreiter behandeln.
Besonderes: Die Ausstellung ist eine Kooperation mit der Liebieghaus Skulpturensammlung, Frankfurt am Main, und der Stiftung Archäologie München.
Der Katalog zur Ausstellung, herausgegeben von Vinzenz Brinkmann, ist im Biering Verlag, München, erschienen und ebenso wie ein Schüler-Begleitheft im Museumsshop erhältlich.
Quelle: Presseinformation des Museums.
Mehr im Web: www.museum-kassel.de (dt.) (2009-04-03).
|

Peploskore, Partielle Farbrekonstruktion C, 2008 / Stiftung Archäologie, Deutsche Forschungsgemeinschaft, Leibnizpreis 2007,
O. Primaves.
© Vinzenz Brinkmann, Ulrike Koch-Brinkmann.
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Galerie Heinz Holtmann, Obermarspforten 7-11, D-50667 Köln.
25. März - 3. Mai 2006
Josef Albers - Interaction of Color - Homage to the Square
Spektrum: Zeichnungen und Grafik.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.galerie-holtmann.de (dt.) Exhibitions | Past (2008-01-09).
|

Josef Albers, Homage to the Square, EK Ih, 1970.
© Galerie Heinz Holtmann. |
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, Luisenstraße 33, D-80333 München.
25. Oktober 2008 bis 22. Februar 2009
Wassily Kandinsky - Absolut. Abstrakt. | Wassily Kandinsky - Druckgraphik
Doppelausstellung: Retrospektive + Ausstellung des gesamten druckgraphischen Werkes
Spektrum: Die Städtische Galerie im Lenbachhaus München, das Centre Georges Pompidou Paris und das Guggenheim Museum New York - die drei Museen mit den reichsten Kandinsky Beständen weltweit - zeigen gemeinsam mit rund 90 Gemälde eine große Retrospektive über Wassily Kandinsky (1866-1944), der als Begründer der abstrakten Malerei gilt.
Es werden ausschließlich Hauptwerke präsentiert, die für Kandinskys künstlerische Entwicklung entscheidend waren. Ausgesucht wurden Gemälde, die für ihn eine besondere Bedeutung hatten, die er als durchgeführte Bilder in der Phase der expressiven Abstraktion in besondere Kategorien eingeteilt hat oder in denen er während der Bauhaus- und Pariser Jahre in besonderem Maße die Grammatik und das Universum seiner Bildersprache verwirklicht sah. Außerdem wurden Werke ausgewählt, die Kandinsky selbst zu Lebzeiten bevorzugt ausgestellt und publiziert hat.
Durch diese Auswahl bietet die Ausstellung eine Kette von großen 'Impressionen', 'Improvisationen' und 'Kompositionen' aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, in denen Kandinsky durch das Auflösen von Gegenstandsresten den Weg zur Abstraktion erprobte. Die letzte Bildkategorie hat er in sein späteres Werk hinübergetragen, gezeigt werden "Komposition VIII" (1923) und "Komposition IX" (1936). Nach der Phase der Umorientierung (1915-1921) inmitten der Russischen Revolution, erhielt Kandinsky 1922 einen Ruf an das neu gegründete Bauhaus. Als Professor für Formenlehre und Leiter der Werkstatt für Wandmalerei beginnt er in der Bauhauszeit (1922-1933) sein eigenes geometrisches Formenvokabular zu systematisieren: Linie, Dreieck, Rechteck und Kreis. Bereits sein breitformatiges Gemälde "Gelb, Rot, Blau" (1925) zeigt die Vielfalt und Dichte solcher Formbezüge, und auch die Einbeziehung von gegenläufigen Elementen, die typisch sind für Kandinskys Erprobung einer unendlichen Variabilität der Abstraktion.
Kandinskys Spätwerk der Pariser Jahre ab 1933 ist mit Werken wie "Blaue Welt" (1934), "Launische Formen" (1937), und "Wechselseitiger Gleichklang" (1942) vertreten. In ihnen zeigen sich zum Teil mikrobenhafte, organische Strukturen, ein Mikrokosmos schwebender Elemente, lebendig und ungegenständlich zugleich, die Kandinskys Gegenentwurf zu 'Naturgesetzen' durch Gesetze 'konkreter' Kunst zum Ausdruck zu bringen scheinen. Ihre oft auffallend künstliche Farbigkeit, etwa von Rosa, Türkis oder Gold, ist wohl zu Recht als eine ferne Erinnerung an Kandinskys russische Ursprünge und die Farben des östlichen Kulturkreises interpretiert worden.
Die Bilderschau im Kunstbau wird ergänzt durch die Ausstellung des kompletten druckgrafischen Werkes Kandinskys im Lenbachhaus. Hier werden rund 230 Holz- und Linolschnitte, Radierungen, Lithografien und Plakate Kandinskys aus den Jahren 1902 bis 1942 zu sehen sein. In seinen frühen Jahren in München und Paris bis zur Zeit des "Blauen Reiter" 1911 schuf Kandinsky den größten Teil seines druckgrafischen Oeuvres, überwiegend Farbholzschnitte, wobei er mit bis zu sechs Farbzuständen pro Blatt experimentierte. Zwei Drittel der Ausstellung zeigen deshalb Blätter dieser Periode, daran schließen sich die Werke aus der Bauhaus-Zeit und den Pariser Jahren an.
Besonderes: Zur Ausstellung "Absolut. Abstrakt." erscheint ein Katalog mit 336 Seiten und über 270 farbigen Abbildungen im Prestel Verlag, München. Ebenfalls bei Prestel erscheint "Kandinsky", gebunden mit 320 Seiten, ca. 200 farbigen Abb. und mit 16-seitigem Faksimiledruck der "Kleinen Welten".
Zur Ausstellung des druckgraphischen Werkes erscheint ein Katalog mit ca. 240 Seiten und über 220 farbigen Abbildungen im Wienand Verlag, Köln. Von dem umfangreichen Begleit-Programm zur Ausstellung weisen wir besonders auf den • Vortrag "Kandinskys Farbensprache" • am 6. November 2008 und die • Lesung "Der gelbe Klang" • am 20. November 2008 hin. Zur Ausstellung ist auch die ständige Sammlung des "Blauen Reiter" im Lenbachhaus noch zu sehen - sie wird danach bis 2012 geschlossen sein. Die Kandinsky Retrospektive wird anschließend in Paris (April - August 2009) und New York (September 2009 - Januar 2010) gezeigt.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.lenbachhaus.de (dt.) (2008-10-21); www.kandinsky-muenchen.de (dt./engl./ frz.) (2008-10-21).
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, Luisenstraße 33, D-80333 München.
15. Dezember 2007 - 30. März 2008; täglich (außer montags) 10:00 bis 18:00 Uhr.
Rupprecht Geiger - Retrospektive
Retrospektive zum 100. Geburtstag
Spektrum: Wie nur wenige andere Künstler konnte Rupprecht Geiger mit unglaublicher Kontinuität sein Werk über den langen Zeitraum von sieben Jahrzehnten entwickeln, seit den frühen 40er Jahren bis heute. [Der Künstler wurde am 26. Januar 1908 in München geboren und lebt und arbeitet dort noch heute; Anm. d. Red.]
Seine Bilder der weiten Landschaft Russlands (ab 1942) werden beherrscht von den starken Farben hoher Himmel über tief liegendem Land. Bildformate unregelmäßiger Geometrie, wie sie später als "shaped canvases" in Amerika "entdeckt" werden, mit abstrakten Formen, folgen ab 1947.
In den 50er Jahren entfaltet Geiger gegenstandsfreie Farbraumdarstellungen, aus denen um 1957 Bilder werden, in denen vor nahezu monochromer, nur leicht modellierter Fläche schwebende Formen - Rechtecke und gedrückte Kreise - sich abheben. Das bereits in den 50er Jahren betont auftretende Rot wird in den 60er Jahren zur dominanten Farbe neben Blau in großformatigen Gemälden. Ab 1967 beherrscht die Form des gedrückten Kreises die Bilder Geigers, die er bis Mitte der 70er Jahre durch leuchtend, körperlos erscheinende Rechtecke ablöst. Die gesprühte Farbe verstärkt den Eindruck des Immateriellen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist Geiger mit der Farbe Rot "identisch" geworden.
In den 80er Jahren dekliniert Rupprecht Geiger dann Rot unter dem Motto "Farbe ist Element" wieder stärker im Sinn eines materialen Farbauftrages in all ihren Möglichkeiten und Gegensätzen durch. Die 90er Jahre kennzeichnen Bilder von ungewöhnlichen Formaten in vielfältigen Kombinationen unterschiedlicher Geometrien.
So entstanden als sein Beitrag für die Biennale in Sao Paulo 2001 vier großformatige Werke, gleichsam als Summe seiner Malerei dieser Jahre. Hier wird schon sichtbar, dass sich Geiger in den letzten Jahren überwiegend mit Collagen befasste, das heißt mit der Kombinatorik unterschiedlicher Formen und Materialien, wobei seine Vorliebe für die Farbe Rot beherrschendes Motiv bleibt.
Unsere Ausstellung möchte auf zwei Stockwerken durch eine exemplarische Werkauswahl diesen künstlerischen Lebensweg nachzeichnen.
Besonderes: Zur Ausstellung erscheint das Werkverzeichnis der Druckgrafiken von Rupprecht Geiger, bearbeitet von Julia Geiger. Zusammen mit dem 2002 erschienenen Werkverzeichnis der Gemälde liegt damit eine umfangreiche Werkübersicht vor.
Samstags, 11 Uhr: kostenlose Führungen in der Ausstellung.
Kinderführungen 'Sonnenrot und Himmelpink' am Sonntag, u. a. 10.02., 17.02., jeweils 15 Uhr, Anmeldung erforderlich.
Freitags und Samstags: geführte Bustouren - nur mit Anmeldung - zu Arbeiten Rupprecht Geigers im öffentlichen Raum / Kunst am Bau. Stationen sind:
Plattenmosaik (1951) an der Fassade über dem Haupteingang des Hauptbahnhof München, Bahnhofsplatz;
Gerundetes Blau (1987), Kulturzentrum am Gasteig, Vorplatz, Rosenheimer Straße 5;
Glasklebebild (1964), Technische Universität München, Neubau für Maschinenwesen;
Farbkomposition Rot (Großes Rot mit Contrapunkt) (1990), Fachhochschule München, Hörsaal- u. Laborgebäude, Eingangshalle Lothstraße 34;
2000 Rot (Bilder A - E) (2000), Acryl/Leinwand, WWK Versicherungen, Marsstraße 37, Foyer;
Lichtbogen, pinc (2006), Öl auf Leinwand, 1350 x 450 cm, E.ON Energie AG, Piazza, Eingang Richard-Wagner-Straße.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.Lenbachhaus.de (dt.) (2008-01-09).
|

R. Geiger, Neues Rot für Gorbatschow, 1989; Rauminstallation im Lenbachhaus, München.

R. Geiger, Modell UnisonoRot, 1975; Privatbesitz.
Fotos:
© Städtische Galerie im Lenbachhaus, München.
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Glyptothek, Königsplatz, D-80333 München.
16. Dezember 2003 - 29. Februar 2004; 15. Juni - 5. September 2004
Bunte Götter - Die Farbigkeit der antiken Skulptur
Spektrum: Die antike Architektur und Skulptur war farbig. Das weiß die Fachwelt, ist aber in der breiten Öffentlichkeit wenig bekannt.
Im 19. Jahrhundert war die Farbigkeit antiker Architektur und Skulptur eines der großen Forschungsthemen, das Archäologen, Architekten und Bildhauer beschäftigte.
Das 20. Jahrhundert hat der Farbigkeit lange Zeit wenig Interesse entgegen gebracht. Erst in den letzten Jahrzehnten gelang es, durch neue Untersuchungsmethoden eine Fülle an Erkenntnissen zur Farbigkeit antiker Skulptur und Architektur zu gewinnen. Die Ergebnisse dieser Forschungen wurden experimentell erprobt, das heißt, man versuchte an Abgüssen, die ursprüngliche farbige Fassung zu rekonstruieren.
Die Ausstellung zeigt erstmals seit über 100 Jahren die überraschende und eindrucksvolle Buntheit antiker Plastik und Architektur. Herausragende Beispiele der ausgestellten farbigen Abgüsse sind die Ägineten und die Augustus-Statue von Prima Porta.
Besonderes: Zur Ausstellung erschien ein Katalog. Weitere Ausstellungsorte: Rom; • Kopenhagen, 12. März - 30. Mai 2004; • Basel, Amsterdam, Istanbul, Athen; • Hamburg, 4. April - 12. August 2007; • sowie Harvard, Los Angeles, Frankfurt und Kassel.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.antike-am-koenigsplatz.mwn.de (dt.) Sonderausstellungen Archiv (2008-04-09).
|

© Glyptothek München. |
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Edwin Scharff Museum am Petrusplatz (Städtische Sammlungen, Hermann-Köhl-Str. 12), D-89231 Neu-Ulm.
3. Dezember 2005 - 26. Februar 2006.
In den stärksten Farben, höchst unakademisch und ganz modern.
Ausstellung zum Werk von Adolf Hölzel, Hermann Stenner und Künstlern des Hölzel-Kreises
Spektrum: "In den stärksten Farben, höchst unakademisch und ganz modern"… so beschreibt Willi Baumeister das Werk seines Lehrers Adolf Hölzel (1853-1934), einem der bedeutendsten Vertreter der klassischen Moderne in Deutschland.
Hölzel wurde während der Zeit seiner Lehrtätigkeit von 1906 bis 1919 als Professor an der Stuttgarter Kunstakademie zum Vorkämpfer für die ungegenständliche Malerei in Deutschland. Noch vor Kandinsky bereitete er den Weg für die Moderne. Zusammen mit seinem Schülerkreis gelang es Adolf Hölzel, den künstlerischen Umbruch im deutschen Südwesten zu initiieren: Er begründete eine neue stilistische Maltradition, die auf Abstraktion, Farbenharmonie und strengen Bildaufbau ausgerichtet war.
Eine erste Ausstellung dieser Werke fand im Jahr 1916 unter dem prägenden Titel "Hölzel und sein Kreis" in Freiburg statt.
In der jetzigen, rund 75 Werke umfassenden Ausstellung in Neu-Ulm werden Gemälde und Zeichnungen des "Meisters Hölzel" den Arbeiten seiner Schülerinnen und Schüler Willi Baumeister, Hans Brühlmann, Heinrich Eberhard, Maria Hiller-Foell, Gottfried Graf, Johannes Itten, Ida Kerkovius, Alfred Heinrich Pellegrini, Oskar Schlemmer und Hermann Stenner gegenübergestellt. Wie unterschiedlich die jungen Künstler die Anregungen ihres Lehrers umgesetzt haben, wird so unmittelbar anschaulich.
Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Werke des Bielefelder Malers Hermann Stenner (1891-1914), die in dessen Stuttgarter Jahren von 1910 bis 1914 entstanden sind. Die Bilder dieses im Ersten Weltkrieg gefallenen Expressionisten bestechen durch den sicheren Farbensinn und die hohe künstlerische Leistung in der Komposition.
Besonderes: Zur Eröffnung gab Dr. Edith Neumann, Kunsthistorikerin aus Stuttgart und Spezialistin für den Hölzelkreis, die die Ausstellung in Abstimmung mit Museumsleiterin Dr. Helga Gutbrod kuratiert hat, eine kurze Einführung.
Es erschien eine Begleitbroschüre zur Ausstellung.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.EdwinScharffMuseum.de (dt.) Ausstellungen 2006 (2008-01-09).
|

© Edwin Scharff Museum, Neu-Ulm.
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Museum Moderner Kunst - Stiftung Wörlen, Bräugasse 17 / Donaukai, D-94032 Passau.
22. September 2007 - 6. Januar 2008.
Erlebnis Farbe
Aquarelle aus dem Brücke Museum Berlin
Spektrum:
Neue Wege des kreativen Ausdrucks zu finden - das stand im Mittelpunkt der 1905 gegründeten Künstlergruppe "Brücke". Ob Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl, Erich Heckel oder Karl Schmidt-Rottluff - das Aquarell als expressionistische Kunstform reflektiert wie kein anderes Medium die Faszination für Farbe. Wie viele andere Künstler ihrer Generation galt das Interesse der Dresdner Architekturstudenten zunächst einer atmosphärischen Wiedergabe des Gesehenen und Erlebten. Motive wie Landschaft oder Akte in der Natur wurden zum Ausdrucksträger für das innere Erleben der Welt und die subjektive Empfindung der Künstler.
Die Suche nach Mitteln spontaner Ausdruckskraft führte zum Bruch mit akademischen Traditionen und definierte zugleich die epochale Bedeutung des Expressionismus. Für die "Brücke" - Künstler mit jener Vorliebe für eine unvermittelte Arbeitsweise erwies sich die dickflüssige Ölfarbe häufig als zu schwerfällig und langsam. Mit Begeisterung widmeten sie sich daher dem Medium des Aquarells, das gleichsam eine Aufwertung zum autonomen Kunstwerk erfuhr und innerhalb der deutschen Kunst eine neue Bedeutung erhält. Der rasante Umgang mit den Wasserfarben ermöglichte den Expressionisten noch überzeugender als im Ölbild, der Farbe ein selbständiges, kraftvolles und strahlendes Eigenleben zu geben und damit mit neuen, unorthodoxen Gestaltungsmitteln die Kunstwelt des 20. Jahrhunderts zu revolutionieren.
Mit ca. 130 Exponaten unterstreicht diese bedeutende Ausstellung nicht nur den Stellenwert des Aquarells innerhalb der "Brücke" - Zeit, sondern widmet sich auch intensiv der Entwicklung jedes einzelnen Künstlers. So gibt Ernst Ludwig Kirchner dem Aquarell nach impressionistischen Anfängen eine neue inhaltliche Farbdimension. Auch bei Max Pechstein trägt die Farbe eine herausragende Bedeutung; inspiriert durch den Fauvismus entwickelt er einen leidenschaftlich-expressiven Farbstil. Besonders beeindrucken allerdings bei Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff der erstaunliche Umfang, den das Aquarell-Schaffen innerhalb ihres Œvres einnimmt. Die ausführliche Darstellung auch ihres Spätwerkes bis in die 1960er Jahre verdeutlicht die Kontinuität, mit der sie das Aquarell als künstlerisches Ausdrucksmittel nutzen.
Ergänzt werden die Arbeiten durch Werke der befreundeten Künstler Max Kaus, Anton Kerschbaumer und Walter Gramatté, die in den 1920er Jahren die Arbeits- und Ideengemeinschaft der "Brücke" weiterleben ließen.
Besonderes: Die Ausstellung entstand in enger Kooperation mit dem Brücke Museum Berlin anlässlich dessen 40jährigen Bestehens.
Der Katalog zur Ausstellung erschien im Hirmer Verlag.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.mmk-passau.de (dt.) Rückblick | 2007 (2008-01-10).
|

W. Gramatté, Selbstbildnis auf Hiddensee, 1921.
© The Eckhardt-Gramatté Foundation, Winnipeg, Kanada.
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Museum Moderner Kunst - Stiftung Wörlen, Bräugasse 17 / Donaukai, D-94032 Passau.
1. Juli - 10. September 2000
Leo Zogmayer - Raum Farbe Text
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.mmk-passau.de (dt.) Rückblick | 2000 (2008-01-10).
|
|
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Villa Kellermann, am Heiligen See, Potsdam.
13. Juli - 5. Oktober 2008
"Drei Farben - Rot"
XV. Rohkunstbau - Ausstellung internationaler zeitgenössischer ortsbezogener Kunst.
Spektrum: Die Brüderlichkeit, einer der Grundwerte unseres demokratischen Zusammenlebens schlechthin, ist in diesem Jahr das Thema des XV. Rohkunstbau. Damit findet die Ausstellungstrilogie »DREI FARBEN - BLAU, WEISS, ROT«, die sich mit den internationalen Prinzipien von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit beschäftigt, ihren Abschluss. Zehn Künstler sind eingeladen, sich mit ortsbezogenen Arbeiten Gedanken zu diesem Komplex zu machen, wobei der individuelle, persönliche Blick im Vordergrund steht. Dies geschieht in Anlehnung an die berühmte gleichnamige Filmreihe von Krzyzstof Kieslowski (1993/94).
Die »Allgemeine Erklärung der Menschenrechte« durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen feiert in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag, so dass die Frage im kuratorischen Zentrum steht, was der Satz »(sie) sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen« für die zeitgenössische Kunst bedeutet. Dabei ist die Farbe Rot historisch wie politisch aufs Engste mit dem Begriff der Brüderlichkeit verknüpft. Sie übernimmt in den gezeigten Werken eine tragende Rolle. Jedoch entzieht sich Rot einer klaren inhaltlichen Festschreibung, wenn man bedenkt, dass sowohl Liebe, Wärme und Energie seit Jahrhunderten damit assoziiert werden, ebenso wie Sünde, Gefahr und das Teuflische schlechthin.
Ähnlich vielfältig sind die künstlerischen Arbeiten, die in Potsdam aufeinander treffen. Sie handeln von den hochgestimmten Utopien und gescheiterten Träumen einer solidarischen Gesellschaft vor der Folie der französischen und russischen Revolution. Andere Werke werfen einen eher nüchternen Blick auf das familiäre oder ländliche Miteinander und die soziale Vereinzelung im Zuge unseres Verlangens nach Individualität. Es sind Arbeiten von Marc Bauer, Guy Ben-Ner, Richard Hamilton, Britta Jonas, Alexandra Khlestkina, Jonathan Monk, José Noguero, Bettina Pousttchi, Cornelia Renz und Brigitte Waldach ausgestellt.
Besonderes: Schirmherr der Rohkunstbau-Trilogie „DREI FARBEN - BLAU, WEISS, ROT" ist José Manuel Barroso, Präsident der EU-Kommission.
Veranstalter: Sozialpädagogisches Institut Berlin, Niederlassung Brandenburg, Franz-Mehring-Str. 20, D-15230 Frankfurt / Oder.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.rohkunstbau.de (dt./engl) (2008-09-03).
|
 |
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Staatsgalerie, Konrad-Adenauer-Str. 30-32, D-70173 Stuttgart.
8. November 2008 - 22. Februar 2009
Adolf Fleischmann zum 40. Todesjahr
Sonderausstellung.
Spektrum: Die Staatsgalerie zeigt mit 18 Blätter (Gouachen, Collagen, Kohlezeichnungen, Monotypien) aus der Stiftung Elly Fleischmann und elf weiteren Werken ihres Mannes Adolf (Richard) Fleischmann (1892-1968) aus der Graphischen Sammlung sowie den vier Gemälden der Staatsgalerie einen repräsentativen Überblick über sämtliche Schaffensperioden des Künstlers.
Fleischmann studierte u. a. bei Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie bevor er zu einem rastlosen Wanderleben aufbrach. Sein wechselvoller Lebenslauf spiegelt sich in seiner Kunst wider, die sich jeder definitiven Festlegung entzieht. Überwiegt in den frühen kubistischen Aquarellen mit Collagen aus metallenen Folien noch die Mischung zwischen schwebenden Formen und nahezu märchenhaften Elementen, so geht der Künstler ab 1937 in seinen Kompositionen dazu über, die strenge Geometrie in eher organische Formen aufzulösen. Ab 1941 erhalten die Gouachen zuweilen einen schwarzen oder auch graublauen Grund, der ihnen ein bedrohliches Aussehen verleiht.
Besonders hervorzuheben ist die Vielseitigkeit Fleischmanns in der Kombination individueller Farbklänge und verschiedener rhythmischer Formgefüge, die seine Werke zu Aktionsräumen werden lassen. Dabei unterscheidet sich der Vibrationseffekt seiner Linien und Farben jedoch entschieden von der exakten Geometrie der Konstruktivisten.
Adolf Fleischmann gilt mit seinen Werken ab 1950 als eine Art Vorläufer der »Op-Art« - oder wie er selbst 1965 in einem Brief an einen Freund schrieb: »Damals hatte ich keine Ahnung, daß ich einmal der Papa einer ganzen Bewegung werden würde.«
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.staatsgalerie.de/ausstellungen/ (dt./engl.) (2008-10-22).
|

A. Fleischmann,
Oval im roten Rechteck, 1958;
Staatsgalerie Stuttgart. © Succession
Adolf Richard Fleischmann, 2008. |
|
• Zum Seitenanfang •
|
|
Kunsthalle, Philosophenweg 76, D-72076 Tübingen.
21. Januar - 23. April 2006
Hans Purrmann - »Im Kräftespiel der Farben«
Spektrum: Hans Purrmann (* 1880 in Speyer, † 1966 in Basel) zählt zu den bedeutenden deutschen Malerpersönlichkeiten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Nach Studienjahren in Karlsruhe, München und Berlin erhielt Purrmann seine entscheidenden künstlerischen Impulse in Paris. Ab 1905 verkehrte er dort im berühmten Café du Dôme, dem Treffpunkt deutscher Künstler. Neben den Werken von Cézanne und Renoir war es vor allem die Begegnung mit Henri Matisse, die seinen Weg beeinflusste.
Purrmann wurde der erste Schüler von Matisse und begleitete diesen auch auf mehreren Reisen nach Deutschland. Der Malstil dieser Jahre, der vom Einsatz kräftiger Farbkontraste im Sinne des Fauvismus geprägt war, blieb für die künstlerische Entwicklung Purrmanns prägend. Neben mediterranen Landschaften und farbenfrohen Stillleben sind es Porträts und Akte, die den Maler sein Leben lang beschäftigen.
Bei aller Modernität seines Kolorismus blieb die Naturbeobachtung Ausgangspunkt seines Schaffens. Auch in der Nachkriegszeit hielt Purrmann, gegen den internationalen Trend zur Abstraktion, an den Überzeugungen fest, die er im Dialog mit der französischen Malerei des beginnenden 20. Jahrhunderts entwickelt hatte.
Die Ausstellung zeigt über 80 Gemälde und 40 Aquarelle. Im Rundgang wird nicht nur der künstlerische Werdegang, sondern auch der Lebensweg Purrmanns nachvollzogen. Neben Paris und Florenz führt dieser über Ischia und Langenargen am Bodensee nach Montagnola.
Besonderes: Es erscheint eine Katalog zur Ausstellung.
Als weitere Ausstellungsorte sind angekündigt: das Saarlandmuseum Saarbrücken 29. 4. bis 23. 7. 2006, das Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf / Kloster Cismar 6. 8. bis 29. 10. 2006 und das Kunstforum der Berliner Volksbank 7. 12. 2006 bis 29. 4. 2007.
Quelle: Information des Veranstalters.
Mehr im Web: www.kunsthalle-tuebingen.de (dt.) Ausstellungen | 2006 (2008-04-11); www.HansPurrmann.de (dt.) (2008-01-09); www.speyer.de (dt./engl.) Tourist Info | Hans Purrmann Haus (2008-01-09).
|

Hans Purrmann:
Selbstbildnis, 1952.
© Kunsthalle Tübingen.
|
|